YogaRelax-UM              YogaRelax-Uckermark

Gesundheit ist Reichtum.      Geistiger Frieden ist Glück.

Yoga zeigt dir den Weg

(Swami Vishnu-Devananda)

Finde dein Yoga

- übe mit ruhigen Bewegungen, achtsam und fühlend, fließend im Atem,  
- spüre, welche  Asanas (Übungen) dir gut tun und übe sie für dein Wohlbefinden,

- wende im Alltag an, was du für dich als positiv in der Yogastunde erfahren hast,

- übe, was dir hilft, gesund zu bleiben und spürbar gut tut,

- jeder Mensch ist einzigartig sowohl in Körperstruktur als auch im Geist,

- bedenke deshalb: eine Übung, die dir gut tut muss jemand anderem noch lange nicht helfen,

- lass dich nicht von Leistungswillen und falschem Ehrgeiz hinreißen, denn es ist

Dein Körper - Deine Gesundheit - Dein Yoga. 

 

YogaRelax

Balance aus Aktivität und Entspannung

Ein ruhiges, nach innen spürendes, auf die Gesundheit orientiertes Hatha Yoga - das ist die Basis unserer Übungspraxis bei YogaRelax.

Das Prinzip von sthira und sukha

Bei allen Neuerungen und Veränderungen in unserem heutigen Yoga orientieren wir uns nach wie vor an den historischen Grundlagen des Yoga - egal in welcher Yogaform.

Der indische Weise Patanjali hat etwa 400 v. Chr. im „Yoga Sutra”, dem Grundlagenwerk des Yoga, in vier Kapiteln 195 Sanskrit-Verse, die Sutras (Leitlininien, Handlungsanweisungen) für das Yoga niedergeschrieben. Im Vers 2.46 steht seine Formulierung „Sthira Sukham Asanam“ , was übersetzt in etwa bedeutet:

Die Haltung soll stabil und angenehm sein“.

Dies soll die Basis deines Yoga-Übens sein: 

deine Yoga-Haltung (Asana) soll einerseits kraftvoll, fest und stabil (sthira), andererseits aber auch angenehm, leicht und entspannt (sukha) sein. 

Diese Prinzip von sthira und sukha durchzieht alle unsere Bereiche im Yoga.

Die Yogastunden umfassen folgende Übungen:

kräftigende und Gelenk-mobilisierende Asanas, sowie Balance-Haltungen,

- sanfte Streckungen und Dehnungen, Lockerungen, Schwingen und Schütteln. 

Hier bietet u.a. das Yin Yoga gute Möglichkeiten. Mit sanften, aber länger gehaltenen Asanas (3 bis 5 Min.) werden Fasziengewebe und Bindegewebsstrukturen der Gelenke beansprucht und gedehnt. Es ist wie ein "Hineinatmen" und "Hineinsinken" in die Körperhaltung - Üben mit dem eigenen Körpergewicht.

Andererseits mobilisieren und stretchen wir unser Fasziengewebe durch Schwingen und Schütteln. So werden die jeweiligen Strukturen durch Druck und Zug beweglich gehalten. 

- Ergänzend dazu lockern wir beim Faszientraining mit Selbstmassage, Faszienrolle oder Faszienbällen Verfestigungen im Fasziengewebe, erhalten so die Beweglichkeit unserer Gelenke.

Pranayamas (Atemübungen) gehören zu den ältesten bekannten Übungsformen des Yoga überhaupt.

Uns geht es dabei um eine sorgfältige Atemkontrolle. Die Betonung der Ausatmung, hilft uns, bei jeder Art von Anspannung oder Stress zu entspannen. Wir üben hier sanfte beruhigende Atem-Techniken wie Anuloma Viloma (Wechselatmung) oder Kumbhaka (Verlängerung der Atempausen) u.a. ebenso wie anregende Übungen, z.B. Kapalabhati (Feueratmung auch Schnellatmung).

- Meditation, historisch gesehen der eigentliche Ausgangspunkt des Yoga, ist mittlerweile durch etliche  wissenschaftliche Studien als individuell wirksam anerkannt. Regelmäßiges Meditieren kann Veränderungen in Körper und Geist bewirken und einen klareren Kopf, weniger Stress, mehr Energie und Gelassenheit bewirken. Es geht für uns in erster Linie darum, den Gedankenstrom zu beruhigen und innere Ruhe, Stabilität und Gelassenheit zu entwickeln.

Hilfreich ist dabei ein Konzentrationspunkt, der wie ein Anker umherschwirrende Gedanken bindet.

In unseren Yogastunden werden wir von Zeit zu Zeit immer wieder mal 10 bis 15 Minuten meditieren. Dies soll eine Erinnerung oder ein kleiner Anstoß für ein regelmäßiges individuelles Üben zu Hause sein. 

"Eine halbe Stunde Meditation ist absolut notwendig 
außer man ist sehr beschäftigt ...
             ...dann braucht man eine ganze Stunde."
(Franz von Sales)

 Entspannungs- u. Achtsamkeitsübungen, Elemente des Autogenen Trainings und der Progressiven Muskelentspannung fließen ebenfalls in die Yogastunden mit ein.

Das Üben

Du übst bitte im Rahmen deiner individuellen Möglichkeiten, denn jeder Mensch ist einzigartigmit seinen genetischen Anlagen, seiner Gewebestruktur, seinen körperlichen Winkelverhältnissen, seiner Leistungsfähigkeit, seinen persönlichen Lebenserfahrungen ....

- Sei motiviert, auch kräftigende Asanas regelmäßig zu praktizieren, denn eine kräftige Muskulatur ist die Voraussetzung für eine sichere Gelenkführung und Beweglichkeit.                                                       (Beweglichkeit ohne muskuläre Absicherung ist verletzungsanfällig.)  

- Übe langsam und spürend, mit angepasster Leichtigkeit, übe das Loslassen, übe Entspannung.

- Strebe nicht nach Akrobatik. (Es sei denn, du willst zum Zirkus.😉)

- meide Extremhaltungen und strebe nicht nach Perfektion. Übe ohne falschen Ehrgeiz (du musst niemandem etwas beweisen)  und vereinfache die Asanas so, dass du gut damit zurechtkommst. Richte deine jeweilige Haltung so ein, dass sie sich für dich gut und richtig anfühlt. 

- Regelmäßigkeit ist das „große Geheimnis“ des Yoga und macht den Unterschied.

So kannst du langfristig  nach und nach eine bessere Gesamtbefindlichkeit,  stärkere Widerstandsfähigkeit (Resilienz) und eine positivere Lebenseinstellung entwickeln.

- Wiederholung verbessert, vertieft, verfeinert Asanas und du machst körperliche Fortschritte, nimm auch kleine positive Veränderungen wahr. 

- Hab Geduld und gib dir die Zeit, die du brauchst, damit sich dein Körper, deine Gewebe, dein Inneres und deine Psyche auf Yoga und seine Effekte einstellen können. Denke langfristig. 

Senioren Yoga 

ist ein schonendes und sanfteres Üben, mit Rücksichtnahme auf schone bestehende körperliche Einschränkungen. 

Wichtig für die Lebensqualität älterer Menschen ist die Fähigkeit, sich uneingeschränkt bewegen zu können. 

Dafür braucht es:

ausreichende Muskelkraft,
- Koordinierungsfähigkeit und Körperwahrnehmung,
- bewegliche Gelenke, die ein bestimmtes Winkelausmaß für Alltagsbewegungen erreichen können.

Unser Anliegen ist es, Beweglichkeit und Koordination sowie Muskelkraft zu erhalten bzw. zu verbessern.

Sehr gut geeignet, dieses Anliegen zu erreichen, ist für viele Menschen (nicht nur Ältere):

Yoga auf dem Stuhl - YadS

Yoga auf dem Stuhl (YadS)  ist eine mittlerweile fest etablierte Yogaform, die es jedem Menschen ermöglicht, mit Yoga aktiv die Gesundheit zu erhalten - auch denjenigen, die (aus welchen Gründen auch immer) nicht mehr auf dem Boden bzw. auf der Matte, üben können.

Alle gesundheitlichen Effekte des Yoga lassen sich auch durch Yoga-Asanas auf dem Stuhl erreichen, z.T. sogar entspannter und mit größerer Tiefenwirkung.  

Yoga auf dem Stuhl 

Outdoor Yoga am Lübbesee in Templin


Yogastunde in der Volkshochschule Templin